Vision und Philosophie
Aufgabenstellung der ZHAW Dep. Gesundheit
Antrag der ZAHW Gesundheit an Innosuisse, Schweizerische Agentur für Innovationsförderung
Aufgabenstellung der ZHAW Dep. Gesundheit
Grundsätzlich gehen Wohnraumanpassungen bei Menschen mit Beeinträchtigungen mit vielen positiven Aspekten einher, die selbstbestimmtes und autonomes Wohnen ermöglichen (Pynoos et al., 2010). Dabei sind die Sicherheit und die Reduktion von Sturzangst ausschlaggebend (Aplin et al., 2015). Die Lebensqualität bleibt erhalten, wenn die Wohnraumanpassungen unscheinbar sind und das Wohnambiente nicht an eine Klinik erinnert (Aplin et al., 2015; Tural et al., 2020). Dabei ist der Einbezug individueller Bedürfnisse der betroffenen Menschen in die Planung der Wohnraumanpassungen von entscheidender Bedeutung (Tural et al., 2020). Hieraus kann geschlussfolgert werden, dass das Einbauen des individualisierten, vertikalen Liftsystems mit mehreren Vorteilen einhergeht:
1) Die sichere Mobilität zwischen den Stockwerken ist gewährleistet,
2) Das Wohnraumambiente verändert sich kaum,
3) Individuelle Bedürfnisse werden in der Bauplanung berücksichtigt.
Eine Literaturrecherche soll Aufschluss über den spezifischen gesundheitlichen Nutzen der vertikalen Liftsysteme geben.
Ein weiterer Grund, der für vertikale Liftsysteme spricht, ist der Verzicht auf Treppenlifte. Dieser bisherige Standard bei Wohnraumanpassungen geht mit mehreren Nachteilen einher. Der Einbau von Treppenliften verhindert das sichere Nutzen der Treppen, sei es von Angehörigen oder von den Menschen mit Beeinträchtigung als Mobilitätstraining. Die Treppenlifte verhindern das Anbringen von beidseitigen Handläufen, welche eine sichere Treppennutzung gewährleisten. Zudem deuten Zahlen darauf hin, dass die Treppenlifte Stürze verursachen, sei es durch das Ein- und Aussteigen in den Treppenlift oder das Stolpern über die abgestellten Gehhilfen vor den Treppenliften, wie Rollatoren oder Rollstühle (O’Malley et al., 2020).
Insgesamt gilt es zu beachten, dass die Kosten für die Wohnraumanpassung möglichst niedrig gehalten werden müssen, damit sie von den meist älteren Menschen genutzt werden (Tural et al., 2020).
Institut für Public Health
Diese Arbeit entstand aus einer interdisziplinären Zusammenarbeit an der ZHAW:
Das Institute für Public Health (Verena Biehl, Denise Abegglen, Karin Nordström) und Institut für Ergotherapie (Thomas Ballmer) brachte die gesundheitswissenschaftliche Perspektive ein, das Institute of Product Development and Production Technologies (Adrian Fassbind) die technische und innovationsbezogene Expertise. Ein besonderer Dank gilt unserem Praxispartner Flexomobil, insbesondere Siegfried Schmid, für die wertvolle praxisnahe Zusammenarbeit.
Gesamte Zusammenfassung der Ergebnisse ersehen Sie hier
Unser Team
Als Fachfirma kennen wir uns mit den Bedürfnissen älterer Menschen aus. Der Hauslift von flexomobil bietet Ihnen die Hilfe, die Sie benötigen, wenn das Treppensteigen nicht mehr möglich ist, resp. der beidseitige Handlauf nicht mehr ausreicht.
Unser Team besteht aus langjährigen Fachmitarbeitern, welche sich nicht nur mit der Materie, sondern auch mit unseren Kunden und ihren Bedürfnissen auskennen – nicht ohne Grund lautet unser Motto „Der Mensch ist unser Massstab“.